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Künstlerhomepage 1.5
  FAQ - Häufige Fragen

Hier entsteht in lockerer Reihenfolge eine Sammlung von während der Umsetzung
der bisherigen Homepages entstandenen Fragen, Tipps & Tricks.
 
Was ist ein CMS?

Keiner weiß genau worüber, aber alle reden mit.

Die Wikipedia sagt uns dazu: "CMS: Die Abkürzung CMS wird in einer Vielzahl von Bedeutungen und einer Reihe von Gebieten verwendet... Informationstechnik: Content-Management-System in der Informationstechnik ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System

"Content-Management-System
Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet..."


In diesem Sinne ist 'Künstlerhomepage 1.0' also auch ein 'CMS' - verschiedene Leute mit verschiedenen Aufgaben (der Künstler als Autor mit der Eingabe von Inhalten, und ich als Designer mit der Formgebung) arbeiten gleichzeitig, online und unabhängig voneinander an einem Projekt, welches für die Veröffentlichung gedacht ist (einer Homepage). Es ist nur eben etwas kleiner, einfacher, und allein für die Erstellung von Internetseiten angelegt. Und für den Betrieb ist keine aufwändige und lizenzabhängige Software notwendig.
(Falls jemand den Artikel bei Wikipedia weitergelesen hat oder noch Wortschatz für eine Bugwelle braucht: Wir haben hier bei arthome.info ein "Serverseitiges CMS" und ein "Hybrides System")


Und noch eine kleine Geschichte zur Unterhaltung:
Für ein 'richtig großes CMS' können Sie sich das Verlagshaus einer Tageszeitung in der Gegenwart vorstellen: Die Redakteure schreiben ihre Texte rein, die Fotografen laden ihre Bilder rein, und die Grafiker machen das Layout - alle zugleich. Der Redakteur sieht auf dem Bildschirm an seinem Arbeitsplatz seinen Text schon im fertigen Layout und weiß, wenn er eine Zeile "Überhang" hat, und diese kürzen muss. Der Fotograf sieht das auch und weiß, ob ein großes oder mehrere kleine Bilder von ihm gebraucht werden. Nebenbei haben alle am Monitor ein internes Nachrichtensystem, mit dem sich der Redakteur beim Grafiker beschweren kann, dass er mehr Platz braucht. Das lösen die Layouter auf Kosten des Platzes für das Foto, und der Fotograf sieht um wieviel er sein Foto beschneiden muss. Redakteur Müller findet eine Nachricht, dass Redakteur Meier heute krank ist, und er dessen Spalten mit füllen muss. Daher holt er sich dessen Arbeitssicherung von vorgestern, sieht dass da ein Artikel übriggeblieben ist, und knallt den heute rein. Der Chefredakteur kann sich auf Knopfdruck einen Probeabzug des Ganzen bestellen um sich den auf Papier gedruckt in Originalgröße anzusehen, und - da er eine übergeordnete Zugriffsberechtigung hat - die Story auf der Titelseite killen. Die Druckerei kann jetzt sehen, dass noch eine Seite am Produkt fehlt und mit dem Druckbeginn um 19 Uhr drohen. Die Leute in der Druckvorstufe haben aber vom Chef schon die Freigabe für die hinteren Seiten, sperren diese für den weiteren Zugriff durch die anderen und machen sich ans Plattenbelichten. Die Leute aus der Online-Redaktion sehen jetzt auch, was schon freigegeben ist und können sich das für die Internetseite der Zeitung rausholen, fürs Internet aufbereiten und um 19 Uhr veröffentlichen oder wann sonst eben die Druckmaschine anläuft.
Das Ganze läuft über mehrere Server, die im Haus stehen und miteinander und mit jedem einzelnen Arbeitsplatz verbunden sind - und wird mittels einer hochkomplexen Software gesteuert. Mehrere IT-Techniker sind rund um die Uhr beschäftigt, und der Spezialist aus Übersee hat eine Flatrate bei seiner Airline. Der Erwerb der Lizenzen für den Betrieb so einer Software kann den Verlag ruinieren.

Sowas kann auch gemeint sein, wenn von 'CMS' oder 'Redaktionssystem' gesprochen wird...

Aber weil es en vogue ist, hat jetzt auch Werbeagentur Schulze & Friends in Bad Hinterwaldungen ein eigenes CMS. Man muss den Kunden ja beeindrucken.
Softwareschmiede Rudi Worldwide Ratlos in Elmsbüttel verkauft der örtlichen Damenfußballmannschaft eine Steuerung für die Vereinshomepage als CMS, weil man damit den Preis gut begründen kann.

- - -
Das habe ich vor vielen Jahren mal geschrieben.
Und finde es immer noch witzig, naja...


In der seit dem vergangenen Zeit sind zahlreiche CMS-Anwendungen für den kleinen und großen Bedarf - am bekanntesten Wordpress für den Betrieb von Homepages - populär geworden und z.T. kostenfrei erhältlich. Und der Begriff "CMS" hat seinen Außergewöhnlichkeitsnimbus verloren, ist im Alltags-Sprachgebrauch aufgegangen und erregt niemandes Gemüt mehr.
Wie das heutzutage bei den Zeitungen läuft, weiß ich auch nicht mehr.
Dafür ist Frauenfußball unterdessen cool geworden.





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